NAS: Die Synology DS216j im Test

Die Synology Diskstation DS216j im Test

Nachdem ich mich immer wieder darüber ärgerte das jeder selbst erstellte Urlaubsfilm, jedes Foto und alles was es an die Familie so zu verteilen gibt, erst umständlich auf einen USB Stick kopiert werden muss habe ich mir den NAS Markt genauer angesehen und abgewogen welcher NAS-Server (ja, es ist die Synology DS216j geworden) für mich wohl der beste sein könnte.

Nach gründlichen Recherchen wurde schnell klar, das die Wahl auf ein QNAP- oder ein Synology Produkt fallen wird. Für die Synology DS216j habe ich mich dann aus diversen Gründen entschieden die du hier erfährst.

Warum ein Produkt von Synology?

Wie schon erwähnt, es sollte ein Synology oder ein QNAP Produkt sein. Auch wenn Synology doch durchweg etwas preisintensiver ist habe ich mich dennoch für die DS216j entschieden. Die Menüführung ist selbst erklärend, ein aktives deutsches Forum hilft bei Problemen und die Verarbeitung ist hervorragend. Bei Amazon bestellt war das Gerät dann auch binnen 24 Stunden bei mir und der erste Probelauf konnte beginnen.

Warum die Synology DS216j?

Warum also gerade die DS216j? Zum einen weil der Preis vertretbar ist, zum anderen weil ich mindestens zwei Laufwerke betreiben möchte um meine Daten bei Festplattenausfall weiterhin sofort nutzen zu können. Die Leistung reicht mir erst einmal aus, im inneren arbeitet eine Dual Core CPU sowie 512MB Arbeitsspeicher. Verbaut habe ich momentan 2 Western Digital Festplatten der RED-Serie mit jeweils 2000GB Speicherkapazität. Für den Einstieg war mir die Möglichkeit Filme und Videos auch von extern abrufen zu können weniger wichtig (obwohl ich diese mittlerweile ehrlich gesagt vermisse). Daher mein Rat an alle die nach einem NAS Server suchen: Lieber einmal etwas mehr investieren und die ein oder andere Möglichkeit evtl. später nutzen als Sie von vorne herein schon hardwarebedingt auszuschließen.

Was betreibe ich auf der DS216j?

Der ursprüngliche Gedanke bei diesem Projekt war es meine Daten zu hause zu lagern und im Netzwerk darauf zuzugreifen. Hat man die Möglichkeiten der Diskstation aber erst einmal realisiert kommen schnell weitere Wünsche auf. So betreibe ich mittlerweile einen VPN Server sowie die Video- und die Photostation auf der Diskstation. So kann ich mich bequem von unterwegs in mein Netzwerk schalten, auf meine Daten zugreifen und auch im Café über den VPN Zugang sicher OnlineBanking betreiben. In Planung ist auch die Anbindung meiner Überwachungskameras an die Diskstation. An der Umsetzung lasse ich euch gerne teilhaben sollte Interesse bestehen.

Die Station selbst betreibe ich übrigens mit 2×2 TB Festplatten der WD Red Serie.

Photostation

Die Photostation speichert meine privaten Bilder. Ebenfalls wird hier ein Backup meiner iPhone Fotos automatisch hinterlegt sobald ich mich mit dem WLAN verbinde.

Alben können mit Familienmitgliedern geteilt werden und es besteht auch die Möglichkeit das Benutzer eigene Alben anlegen

Videostation

Ich bin mittlerweile dabei meine DVDs, Blurays sowie meine Urlaubsfilme zu digitalisieren und bin auf einem guten Weg.

Vor allem die Möglichkeit die Daten zu den Filmen automatisiert laden zu lassen erleichtert doch extrem die Arbeit. So kann ich von meinem TV mit der DS Video App bequem auf die Videos zugreifen und habe alle Infos zur Hand. Heute mal ein Film von Tom Hanks? Kein Problem!

VPN Server

Wie schon erwähnt: Von überall auf der Welt kann man sich mit Hilfe des VPN Servers direkt in sein Netzwerk schalten. So gelangt man auch ruckzuck auf seinen Router oder andere Netzwerkgeräte. Ganz nebenbei kann man sich so auch aus dem Ausland eine deutsche IP besorgen mit der man dann weltweit Dienste nutzen kann die an deutsche IPs gebunden sind ;).

DLNA Medienserver

Da ich weitere TVs habe die noch keine Apps starten können kann ich mit dem Medienserver bequem auch von diesen Geräten meine Videos und Fotos abrufen. Zwar erhalte ich über DLNA eine reine Ordnerstruktur, allerdings ist das besser als nichts.

Download Station

Zwar nutze ich die DownloadStation nur selten, allerdings ist diese genauso praktisch wie alle anderen Anwendungen. Ein großer Download liegt an? Kein Problem! Ich melde mich auf der Synology Ds216j an, füge den Link in der DownloadStation ein und kann mein Macbook direkt wieder herunterfahren. Die Diskstation erledigt den Rest selbstständig im Hintergrund.

Cloud Sync

Cloud Sync sorgt dafür das meine Dropbox und meine Diskstation immer auf dem selben Stand sind. Hier können verschiedenste Cloud-Dienste eingebunden werden und deine Daten sind somit auch noch einmal örtlich geschützt (im Falle von Feuer etc.).

Mein Heimnetzwerk bzw. wie habe ich die Synology DS216j integriert

Anfänglich stand die Diskstation neben dem Router. Ich bin nun aber dazu übergegangen die Diskstation in den Keller an ein nicht genutztes Ethernet-Kabel zu hängen. Dort steht Sie gekühlt, fällt nicht auf und ist dennoch immer erreichbar.

Hier schlägt dann auch der einzige Kritikpunkt auf für den der Hersteller selbst keine Lösung finden kann. Eine Diskstation macht (für mich) nur Sinn wenn die Geschwindigkeit mit der Sie erreichbar ist zeitgemäß ist und alle Daten in überschaubaren Zeiträumen auch von extern geladen werden können. Leider war dies bei mir mit einer DSL 16.000 Leitung der Deutschen Telekom nicht der Fall sodass ich nun auf eine 50.000er Hybrid Leitung (ebenfalls bei der Telekom) gewechselt bin. hier noch einmal herzlichen Dank an die Telekom für den Reibungslosen Ablauf. Die Optimierung dieses Setups steht momentan noch aus, sollte hier jemand Tipps haben immer her damit.

Die Diskstation steht momentan also allen Benutzern mit einer 50.000er DSL Leitung zur Verfügung. Hiervon sind momentan, laut Speedtest, circa 25 Mbit/s abrufbar was mir erst einmal ausreicht. Wie schon erwähnt, ich habe bereits mehreren Anwendern Zugriff auf meine Diskstation gewährt und kann für mich keinerlei Leistungseinbußen feststellen wenn mehrere Anwender angemeldet sind.

Welche Hürden gab es bei der Einrichtung?

Hürden bei der Einrichtung gab es so gut wie keine. Sollte es Probleme geben kann ich mit bestem Gewissen die Tutorials von iDomix empfehlen. Viele meiner Wünsche konnte ich mithilfe seiner Videos umsetzen. So ist meine DS216j mittlerweile über eine Strato-Domain (und die Synology Domain) von extern via https auch ohne Porteingabe erreichbar.

Das Berechtigungskonzept ist für Laien evtl. anfangs etwas verwirrend. Da ich aber Beruflich in diesem Bereich zu hause bin kann ich das nicht neutral beurteilen.

Fazit

Persönlich würde ich jederzeit wieder von einem Raspberry auf eine Synology wechseln da hier die reine Einrichtung der Cloud wesentlich einfacher ist und auch Laien hier schnell Ergebnisse erzielen können. Natürlich ist man gezwungen sich im Rahmen dessen zu bewegen was Synology Software- sowie hardwareseitig vorgibt, das hat bei mir aber bisher nicht zu Problemen geführt.

Für den Privatanwender der eine zentrale Stelle benötigt um seine Daten abzulegen ist eine DS116 oder eben die DS216j meiner Ansicht nach perfekt. Wer mehr will findet natürlich auch deutlich leistungsstärkere Varianten von Synology. ich überlege mittlerweile ob ich die Ds216j nicht doch als Backup-Diskstation verwende und die Ds216+ als Produktives Gerät verwende. Das ist allerdings Zukunftsmusik.

Ich hoffe dieser kleine Artikel über die Synology DS216j konnte für dich ein wenig Licht ins Dunkel bringen und dich bei der Entscheidungsfindung ein wenig unterstützen. Solltest du ncoh Fragen zu diesem Artikel haben oder sollte ich einen Punkt vergessen haben dann hinterlasse doch einfach ein Kommentar :).

Teil 1: Gardena Bewässerungssystem planen und installieren

Gardena Bewässerungssystem planen und installieren

OS140
Gardena OS140 im Betrieb (www.gardnea.com)

Nach einiger Zeit der Abstinenz (in der sich hier auch wenig bis gar nichts getan hat) melde ich mich in den nächsten Wochen vermehrt mit Beiträgen zum Thema automatische Gartenbewässerung. Nachdem ich es leid war regelmäßig den Rasensprenger umzustellen habe ich mich in das Thema eingelesen um den Garten zukünftig mit einem Gardena Bewässerungssystem automatisch beregnen zu lassen.

Dabei bin ich auf das Problem gestoßen das du dir bei so einem Vorhaben mühsam alle Informationen zusammensuchen musst. Hierzu gehören die Auswahl eines Herstellers, die Prüfung der Leitungen, die Planung der Einbauorte usw. usw.. Hier gebe ich dir einen kurzen Überblick über die verschiedenen Systeme und erkläre dir wie du deine Bewässerungsanlage planst und letztendlich installierst.

In Verbindung mit einem Roboter der automatisiert den Rasen stutzt kannst du dich so ganz entspannt zurücklehnen und dich von deinen Bekannten für den saftig grünen Rasen bewundern lassen ;).

Gardena, Rainbird, Hunter oder Regenmeister?

Die erste Entscheidung muss in Bezug auf den Hersteller deines Bewässerungssystems gefällt werden. Sowohl Gardena, Rainbird als auch Hunter bauen (meiner Meinung nach) gute Systeme. Natürlich weisen alle die ein oder andere Schwäche auf und ich kann keine Langzeitbewertungen für JEDES System angeben. Ich habe mich für ein Gardena Bewässerungssystem entschieden da hier als Einsteiger detaillierte Planungshilfen zur Verfügung stehen und man sich schnell einen guten Eindruck über das Komplettpaket erarbeiten kann.

Gardena – nicht günstig aber einfach in der Handhabung

Direkt vorweg: Meine Wahl ist auf das System von Gardena gefallen welches Stück für Stück erweitert werden soll. Gardena bietet gute Startersets die die nötigsten Materialien beinhalten und, je nach Gartengröße bzw. Rasenfläche, eventuell sogar schon ausreichen. Je nachdem welches Ziel ihr mit eurem Projekt verfolgt gibt es hier unterschiedliche Systeme. Für Einsteiger ist Gardena sicherlich eine gute Wahl. Dem Anwender wird eine sehr gute Planung über den Gardena Garten-Planer zur Verfügung gestellt über den man als erstes seinen eigenen Garten digital erfasst. Hierzu müssen alle Flächen die bewässert werden sollen ausgemessen werden um einen maßstabsgetreuen Plan zu erzeugen.

Die Wasserversorgung sicherstellen

Ist die Idee eine Bewässerungsanalage zu installieren gekeimt muss erst einmal entschieden werden mit welcher Wasserversorgung das System betrieben werden soll. In meinem Fall war das einfach da bereits ein Brunnen vorhanden ist. Der Betrieb ist aber genauso mit einer Trinkwasserleitung möglich, hier sollte dann allerdings ein separater Zähler durch den regionalen Wasserverband installiert werden um den Abwassergebühren aus dem Weg zu gehen, damit wird der Preis pro Kubikmeter deutlich gesenkt. Eine weitere Alternative wäre z.B. ein unterirdischer Regenwassertank dessen Inhalt durch ein Hauswasserwerk gefördert wird. Prinzipiell stehen also die Trinkwasserleitung, Regenwasser oder ein Brunnen zur Verfügung. Willst du dein System mit einem Brunnen betreiben sollte vorher die Qualität des Wassers sichergestellt werden, oft kann im Grundwasser ein deutlich erhöhter Eisenanteil nachgewiesen werden was nach einer gewissen Zeit zu Problemen führen kann.

Garten vermessen – Leistung der Wasserversorgung prüfen

Der Garten ist vermessen, die Skizze ist im Gardena Planer angelegt? Sehr gut! Nun müssen wir sicherstellen das die Leitung die das System mit Wasser versorgt auch genug Leistung hat. Optimal ist es natürlich die Daten der eigenen Gartenpumpe bzw. der Versorgungsleitung zu kennen. Weiter oben findest du eine kurze Orientierung mit welchen Mitteln du ein Gardena Bewässerungssystem betreiben kannst, in den meisten Fällen ist die Wasserversorgung bereits vorhanden. Außerdem gibt so gut wie jeder bekannte Hersteller Kennlinien für seine Pumpen heraus. Sollte dies nicht der Fall sein ist das aber auch kein Problem.

Gardena gibt dazu einen einfachen Test vor. Hierzu wird ein 10 Liter Eimer gefüllt und die Zeit gemessen. Eure Leitung sollte den Eimer optimalerweise in unter 30 Sekunden füllen, nur so wird ein ausreichender Druck und eine ausreichende Fördermenge garantiert. In meinem Fall ergab der “Eimer-Test” eine Füllzeit von 18 Sekunden.

Ist der Test gemacht und die Leitung hat genügend Leistung kann es weitergehen. In meinem Fall besteht der Garten aus mehreren Rechtecken was die Sache vereinfacht. Je nach Profil des Gartens hat Gardena verschiedene Produkte im Angebot, diese Stelle ich euch in dem nächsten Artikel vor und bespreche die Vor- und Nachteile der einzelnen Regner um dir einige Anhaltspunkte zur Planung deines Gardena Bewässerungssystem zu geben. Dazu geht es in den nächsten Tagen dann hier mit Teil 2 weiter :).

 

Ankündigung

Hallo Leute!

da die nächsten Artikel etwas mehr Vorbereitung benötigen hier nur eine kleine Ankündigung. In den nächsten Tagen ist einiges geplant um hier hochwertigen Content für euch bereitzustellen! 🙂

Unter anderem werde ich euch ein Gagdet ähnlich der Netatmo Wetterstation vorstellen, mehr kann ich aber noch nicht verraten! Das Projekt ist in Planung, das Produkt so gut wie marktreif, ich bin gespannt was ihr davon haltet.

Ein zwei weitere Dinge sind ebenfalls gerade in der Planung und ich freue mich drauf wenn ich euch hier endlich zeigen kann was ich meine! 🙂

Bis dahin,

Tec-Blogger

Mac OS X El Capitan clean Install – frischer Wind für deinen Mac

Mac OS X El Capitan Clean Install

Nach nun gut fünf Jahren in denen mein Macbook mir neben diversen Windows Rechnern und einem iMac gute Dienste geleistet hat wurde es am Wochenende Zeit für einen Mac OS X El Capitan Clean Install. Ausgeliefert wurde das Macbook mit OS X Snow Leopard. Seit der Auslieferung habe ich also OS X Lion, Mountain Lion, Mavericks und Yosemite als Update installiert was dem System offensichtlich nicht sooo gut getan hat. Der Ladevorgang dauert sehr lange, Programme brauchen ewig um zu starten, es macht einfach keinen Spaß mehr mit dem Macbook zu arbeiten. Zeit also für eine frische Installation von Mac OS X. Hier zeige ich dir wie du eine beliebige OSX Version frisch installierst ohne alte Systemdateien weiter mitzuschleppen.

Leider gibt es bei der Installation nicht die Möglichkeit Screenshots zu machen, daher enthält dieser Artikel leider keine Bilder. Ich denke aber du schaffst das.

„Mac OS X El Capitan clean Install – frischer Wind für deinen Mac“ weiterlesen

Teil 5: Raspberry Pi mit VNC nutzen

Artikelserie Raspberry Pi 2 – eine grafische Benutzeroberfläche auf dem Raspberry mit VNC

In den letzten Teilen meiner Raspberry Pi 2 Serie habe ich dir schon viele raspberryDinge gezeigt die dir im Umgang mit deinem Raspberry hoffentlich weiterhelfen. Aber was wenn du die gewohnte Grafische Benutzeroberfläche deines Macs oder PCs vermisst? Ich zeige dir nach einem umfangreichen Teil 4 heute in diesem kurzen Artikel wie du dieses Problem löst. Dein Raspberry Pi mit VNC bietet die perfekte Kombi um deinen Mini-PC über eine grafische Oberfläche zu steuern.

„Teil 5: Raspberry Pi mit VNC nutzen“ weiterlesen